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Arbeitsmarkt


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Arbeitsmarkt


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Der Arbeitsmarkt ist ein Markt.


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Auf diesem Markt gibt es Angebot und Nachfrage:


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Arbeitskräfte suchen auf diesem Markt offene Stellen.


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Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber suchen geeignete Arbeitskräfte.


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Wenn man auf einem Markt einkauft, sieht man die Produkte und kann sie beurteilen.


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Dann kann man entscheiden, was man kauft.


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Auf dem Arbeitsmarkt ist das anders.


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Da gibt es auch Dinge, die man nicht sieht.


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Sie sind trotzdem wichtig für die Arbeitskräfte und für die Arbeitgeber.


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Zum Beispiel:


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  • Die Arbeitsbedingungen in einer Firma,

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  • Fähigkeiten der Arbeitskräfte,

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  • die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt.

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Sozialpartnerschaft


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Der Arbeitsmarkt ist kein Markt wie jeder andere.


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Damit der Arbeitsmarkt gut funktioniert, muss die Politik eingreifen.


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In Österreich gibt es ein besonderes System, in dem das Miteinander eine große Rolle spielt: die Sozialpartnerschaft.


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In der Sozialpartnerschaft arbeiten Politik und Sozialpartner zusammen.


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Die Sozialpartner sind die Interessens-Vertretungen


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  • der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Zum Beispiel die Wirtschaftskammer.

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  • der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zum Beispiel die Arbeiterkammer.

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Die Sozialpartner diskutieren und finden gemeinsame Lösungen.


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Das führt zu sinnvollen und wirksamen Arbeitsmarkt-Gesetzen und Sozialgesetzen.


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Und es stellt sicher, dass die Zusammenarbeit und das Zusammenleben für alle Beteiligten gut funktioniert.


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Österreich ist damit ein Vorbild für ganz Europa.


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Wer ist zuständig für die Arbeitsmarkt-Politik?


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Für die Arbeitsmarkt-Politik sind verschiedene Stellen zuständig:


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  • Das Arbeitsmarkt-Service, kurz: AMS
    Das AMS ist für die Durchführung der Arbeitsmarkt-Politik zuständig.
    Zum Beispiel vermittelt das Arbeitsmarkt-Service Arbeitskräfte an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

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  • Die Internationale Arbeitsorganisation, kurz: ILO
    Die ILO gehört zur UNO:
    Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern auf der ganzen Welt.
    Die  ILO  legt Arbeits-Regeln und Sozial-Regeln fest, die auf der ganzen Welt gelten.
    Und sie sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

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  • Die Europäische Union, kurz: EU
    Sie macht Pläne und Vereinbarungen, die auch für die österreichische Arbeitsmarkt-Politik gelten.

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Welche Gesetze regeln den Arbeitsmarkt?


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In Österreich gibt es viele Gesetze und Regelungen für diesen Bereich.


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Wichtig sind vor allem:


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  • das Angestelltengesetz.

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  • das Urlaubsgesetz.

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  • die Arbeitsstätten-Verordnung. Diese regelt zum Beispiel die Gestaltung von Arbeitsplätzen.

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  • die Kollektiv-Verträge.

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Was sind die wichtigsten Ziele für den Arbeitsmarkt?


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Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft gibt dem Arbeitsmarkt-Service die Ziele vor.


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Das steht im Arbeitsmarkt-Service-Gesetz.


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Jetzt sind die Ziele vom Jahr 2019 gültig:


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Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben.


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Das Arbeitsmarkt-Service soll an Verbesserungen arbeiten.


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Vor allem für diese Gruppen:


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  • Frauen,
  • Jugendliche,
  • ältere Menschen

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  • Migrantinnen und Migranten
    Das sind Menschen, die aus einem anderen Land nach Österreich eingewandert sind.

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  • Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

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Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft beauftragt das Arbeitsmarkt-Service auch mit einzelnen Programmen.


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Solche Programme helfen bestimmten Personengruppen, eine Arbeit oder Ausbildung zu finden.

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